wortsafari.

meine sicht der dinge. basketball. fashion. style. music. life

ein platz für mich: dies ist ein blog über sport, fashion & lifestyle, events & music. momentan hält mich als fan der köln 99ers die schwierige und trotzdem spannende basketballsaison in atem. alle anderen themenbereiche werden nach und nach immer mal wieder gefüllt. alles, was mich bewegt und interessiert, tippe ich hier rein. meine intention? meine erfahrungen, meine meinung, meinen geschmack festhalten. für mich und für andere. dies wird kein blog zum auskotzen - ich möchte vor allem den blick auf die schönen dinge lenken. beim thema köln 99ers gelingt das leider nicht immer...


01.04

2009

16. Spieltag: köln 99ers - tbb trier

Mit 73:77 haben die Köln 99ers heute gegen Trier verloren. Bitter war mal wieder die Art, wie man verloren hat. Haben die Trierer mich früher noch maßlos aufgeregt, weil das Team gegen Ende oft durch Einzelaktionen zerfetzt wurde, waren es heute die Kölner, die das Wort Team anscheinend nochmal erklärt bekommen müssen. Das Spiel sehen zu müssen, war vermutlich für viele Zuschauer ein verspäteter Silvesterkater!

Ein motivierter, gut aufspielender Edin Bavcic, der noch halbherzig integriert wurde, dafür aber eindeutig zu lange auf dem Platz stand. Dagegen ein Jamon Gordon und ein Jeremy Hunt, die mal wieder zu sehr ihr Egogezocke durchziehen wollten. Ein (wie meistens) apathischer Trainer, ein kopfschüttelnder Sportdirektor, dessen sonst aufgeschlossenen Miene heute meist vereist war.

Tibor Pleiss auf der Bank, obwohl er sich warm gemacht hatte. Doch angeschlagen? Ich weiß es leider nicht. Gefallen haben Schoo & Robert Turner, Terrell ist leider zu spät aufgewacht. Fereti genau dort eingesetzt, wo er die beste Figur abgibt: auf der Bank. Meiner Meinung nach Kandidat Nr. 1 für den nächsten Rauswurf, sollte tatsächlich noch jemand verpflichtet werden. Leider konnte ich niemanden auf den Tribünen erkennen, der sich möglicherweise im Training befindet. Lediglich Fred Peete saß hinter der Kölner Bank, um sich schon einmal den nächsten Gegner anzusehen.



2 COMMENTS


  1. Heute im Spiel konnte man sehr schön zwei völlig unterschiedliche Coaching-Stile beobachten.
    Auf der einen Seite ein emotionaler, mit den Spielern konstant interagierender, ja sogar handgreiflicher (Copeland hat es gespürt) Trierer Trainer.
    Auf der anderen Seite ein völlig apathischer Chef, der zum Glück mittlerweile reagiert, wenn die zwei Egozocker wieder destruktive 1-5 Battles abziehen. Nun wäre es noch positiv, wenn er den ausgewechselten Spielern kurz klar macht, warum sie raus kommen. Die Belehrung gibt es nur vereinzelt von Herrn Baeck.

    Trier war heute wirklich nicht gut, wen sollen die Kölner überhaupt noch besiegen?


  2. Ich war auch erstaunt darüber, wie der Trierer Trainer mit dem Copeland umgegangen ist! Aber solche Emotionen stünden unserer Mannschaft nicht schlecht zu Gesicht!
    In einem Vorbericht konnte man die Aussage von Baeck lesen, in dem er sagte, dass endlich alle Spieler fit seien und keine Verletzungssorgen mehr zu beklagen seien! Tibor hat mir vor dem Spiel gesagt, es sei wieder alles okay und er sei fit! Im Nachhinein kommen mir die Aussagen, dass das Team wegen Verletzungsproblemen noch nie richtig zusammen trainieren konnte, nur noch als billige Ausreden rüber! Jetzt sind alle fit und trotzdem wird der selbe Mist gespielt wie im alten Jahr! Dieser Trainer mit samt seiner Emotionslosigkeit ist der Untergang! Schon sein Saisonziel, das Team nur vor dem Abstieg bewahren zu wollen, sagt doch alles! Okay, Playoffs wären schon ein Traum gewesen,aber ein Platz zwischen 10 und 14 sollte mit diesem Kader möglich sein!
    Mit der Leistung wie gegen Trier und mit der Leistung bei den meisten Niederlagen bisher, wird die Klasse nicht zu halten sein! Ein gutes Viertel pro Spiel reicht einfach nicht! Jetzt kommen drei schwere Gegner und und wenn Gießen nicht die selben Probleme hat wie wir, dann gute Nacht!

Leave a Reply