basketball: finanzkrise geht in die nächste runde
Vor vier Wochen habe ich erst über die finanzielle Lage der Profi-Basketballvereine in Deutschland geschrieben. Jetzt gibt es ein paar Neuigkeiten zu diesem Thema. Paderborn hat laut Financial Times Deutschland nach seinem Insolvenzantrag die nötigen Unterlagen fristgerecht eingereicht. Trotzdem müssen Spieler und Fans weiter bangen:

Die Paderborn Baskets, die durch unterschiedliche Rettungsaktionen den Spielbetrieb inzwischen zumindest bis Mitte März gesichert haben, sind in der laufenden Saison bereits der zweite Club, der in finanzielle Schieflage geraten ist. Im Herbst des vergangenen Jahres standen die Gießen 46ers bereits vor dem finanziellen Aus. Durch drastische Sparmaßnahmen wie die Aufkündigung der Kooperation mit dem Zweitligisten TV Lich konnten die Hessen eine Insolvenz jedoch abwenden.
Schockiert war ich heute morgen aber über eine ganz andere Meldung im Kölner Stadtanzeiger: “Böser Absturz & dickes Loch in der Kasse”:
Doch nicht nur auf dem Parkett gibt es für die Giants viel Arbeit. Obwohl man den Etat für die erste Saison in Düsseldorf mit 2,2 Millionen Euro niedrig angesetzt hatte, droht den Riesen ein großes Loch in der Kasse. Aufgrund fehlender Sponsoren und 250 Fans weniger pro Partie fehlen rund 400.000 Euro!
In dem Zusammenhang macht der Weggang von Fred Peete vielleicht Sinn. Der Kauf von Zack Whiting nicht unbedingt, aber nach seinen Problemen bei den Artland Dragons, dürfte dieser recht gewesen billig sein. Reine Spekulation.


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