Japan-Rundreise Teil 3 – Geisha-Spotting in Kyoto

Von Tokyo ging es am 3. Oktober mit dem Shinkansen in 2,5 Stunden weiter nach Kyoto, wo wir uns ein Doppelzimmer im Peace House Sakura nahmen. Es hatte uns auf Fotos mit seinem japanischen Stil gefallen, außerdem war es als Hostel relativ günstig und trotzdem gut zwischen Gion und dem berühmten Tempel Kiyomizu-dera gelegen.

Die Fahrt mit dem Shinkansen war sehr entspannt, denn die Züge fahren in Japan absolut pünktlich ab, die Einstiege sind  immer auf den Millimeter genau auf dem Boden aufgemalt, die Beinfreiheit ist grandios. Außerdem führte uns die Strecke Tokyo – Kyoto direkt am Fuji-san vorbei.

Vulkan Fuji aus dem Zugfenster

Vulkan Fuji aus dem Zugfenster

In Kyoto angekommen bewegt man sich im Zentrum gut zu Fuß weiter oder man fährt mit dem Bus zu den verschiedenen Tempeln in der Umgebung. Auffallender als in Tokyo sind in Kyoto mehr Touristen, vor allem westliche Touristen, denn es gibt ein wirkliches Stadtzentrum und diverse Must-Sees für den ersten Kyoto-Aufenthalt.
In Tokyo habe ich mich zum ersten Mal im Leben als echte Touristen gefühlt. In Italien, Spanien, den USA oder woanders könnte ich vom Aussehen her als Einheimische durchgehen, aber in Japan kann man nie so tun als ob. Man trägt den Einreisestempel einfach auf der Stirn und die „Langnase“ im Gesicht. Da man aber sehr höflich und nett behandelt wird, ist es absolut okay, mit großen Augen angesehen zu werden und sich etwas exotisch zu fühlen.

Geishas in Gion

Am ersten Abend waren wir zu spät dran, aber am zweiten Abend legten wir uns in Gion auf die Lauer, um die berühmten Geishas zu sehen. Wir hatten vorher schon Glück, denn in dem Park zwischen unserem Hostel und Gion gab es ein Fotoshooting mit einer Geisha, das wir aus der Ferne beobachteten. In Gion selber herrscht normalerweise ab 19 Uhr touristischer Hochbetrieb. Im Hostel erfuhren wir, dass ab ca. halb 8 die Geishas in Gion unterwegs zu ihren Terminen sind. Da sie dabei einen unglaublichen Laufschritt an den Tag legen, muss man sehr geduldig sein, um ein paar schöne Fotos zu ergattern. Wer glaubt, dass die Geishas in Begleitung ihrer Kunden anhalten und für Fotos bereitstehen wie Disney-Figuren, irrt sich gewaltig. An zwei Abenden, an denen wir zur richtigen Zeit zum Geisha-Spotting bereitstanden, haben wir ein paar schöne Bilder gemacht, aber es hätten gern mehr sein können.

Kyoto bedeutet: Keine Langeweile

Wer nach Kyoto kommt, hat selten Langeweile. Die Stadt ist definitiv keine zum Abhängen und zen-mäßigem Innehalten oder Durchatmen. Wer als westlicher Tourist noch nicht viel mit asiatischen Tempeln in Berührung gekommen ist, der läuft hier von Nord nach Süd, von Ost nach West, um die berühmtesten und ältesten zu sehen. Selbstverständlich nicht ohne zwischendurch mindestens 300 Mal die Schuhe aus- und wieder anzuziehen.


Wir besichtigten als erstes sieben Tempel und Schreine entlang des wunderbaren, zwei Kilometer langen Philosophenwegs im Osten der Stadt. Jeder Tempel war sehr unterschiedlich: Die Größe der Tempel und Gärten variierte sehr und in einigen fand man Ruhe, in anderen dafür Dutzende Schulklassen vor. Jede Schülergruppe war weithin an den gleichfarbigen Westen und Caps zu sehen. Sehr ordentlich, sehr praktisch. Wir starteten im Süden am Nanzen-ji und arbeiteten uns bis zum berühmten Ginkaku-ji vor, dem „silbernen Tempel“, bei dem man mit Abstand die meisten Besucher tummelten.

Nicht weit von unserem Hostel stand der Kyomizu-dera, ein Tempel aus Holz, der komplett ohne Nägel gebaut wurde.  Er schmiegt sich an einen Hügel und bietet dabei einen schönen Blick über Kyoto. Durch seine Lage ist es besonders toll zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang dort zu sein, was wir zum Glück geschafft haben.


Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in den Norden der Stadt, um den „Goldenen Tempel“ Kinkaku-ji und den Tempel Ryoan-ji mit dem bekanntesten Zengarten der Welt zu sehen. Die 15 Steine, die es dort zu sehen gibt, sind niemals zusammen aus einem Blickwinkel zu sehen, obwohl das Rechteck nur 30 Mal 10 Meter umfasst. Der Kinkaku-ji hat mir zusammen mit dem Fushimi-Inari-Schrein am besten gefallen. Das sind zwar auch die zu erwartenden Highlights für viele Besucher, aber bestimmte Orte sind nun einmal Magneten, weil sie wirklich besonders sind und dies auch trotz Menschenmassen bleiben dürfen. Im Gegensatz zum Männeken Pis in Brüssel oder der Mona Lisa im Louvre, waren an beiden Orten trotzdem nicht so viele Menschen, dass man sich unangenehm oder gestresst fühlte oder man keine schönen Bilder machen konnte.

Der Fushimi-Inari-Schrein, der den Abschluss der Tour durch die religiösen Stätten Kyotos für uns bildete, blieb uns vor allem im Gedächtnis haften, weil wir am Eingang eine eindrucksvolle Trommelaufführung von Jugendlichen sahen, die uns dann akustisch begleitete, während wir in den Wald und die Hügel eintauchten, um uns durch die unzähligen Torii zu schlängeln. Insgesamt soll der Weg rund 4 Kilometer lang sein, was sich nicht viel anhört, aber es geht ständig rauf und runter.

Besondere Begegnungen und das komplizierte Regelwerk eines Onsen

In Tokyo wurden wir höflich behandelt und neugierig angeschaut, in Kyoto kam dann zum ersten Mal persönlicher Kontakt mit den Einwohnern der Stadt dazu, was den ganzen Trip sofort auf ein neues Level stiegen ließ. Auf dem Weg von einem Tempel zum nächsten saßen wir an einer Bushaltestelle in der Nähe des Kinkaku-ji. Ein pubertierender Teenager sprach uns an und fragte, ob wir Japan und Kyoto mögen. Er würde sehr gern Englisch mit uns sprechen, weil er von den USA fasziniert sei und dort auch schon auf einem Schüleraustausch war.
Dieses offene „auf-uns-zu-gehen“ hat uns (natürlich positiv) überrascht, denn wir hatten scheue Zurückhaltung erwartet. Aber so gingen wir natürlich sofort auf die Unterhaltung ein, neugierig auf die Gedanken, die er über uns hat und was ihn an Europa interessiert. So weit kamen wir leider gar nicht, denn nachdem er uns versichert hat, dass er ein Riesenfan von Oktoberfest, Bier und Würstchen sei, kam auch schon sein Bus und er fuhr ab. Genau die drei „deutschen Wahrzeichen“ sollten uns ab da noch des öfteren in Gesprächen begegnen. Aber auf der anderen Seite denken viele Deutsche ja auch, Japaner essen jeden Tag nur Sushi.

Die nächste Begegnung war vielleicht die für mich krasseste und herzlichste:
Ich hatte geplant, in Kyoto mindestens einen schönen Kimono zu ergattern. Dazu gibt es zwei Flohmärkte, die jeweils nur einmal im Monat stattfinden. Ich war (typisch für mich) genau zwischen diesen beiden Terminen in Kyoto und schöne neue Kimonos sind (für mich) leider unerschwinglich. Es sollte noch ein Viertel mit kleinen Geschäften rund um den berühmten Teeladen Ippodo geben, in dem man gebrauchte Kimonos finden könnte. Ich hatte an dem Tag einfach Pech und habe erst eine Stunde nach den Läden gesucht und mich durchgefragt, aber am Ende waren sie ebenfalls geschlossen. Das Auffinden war gar nicht so leicht, denn das Viertel war ein normales, kleines Wohn- und Gescäftsviertel und nicht gerade überlaufen. Die Personen, die ich ansprach, konnten größtenteils kein Englisch, kannten sich nicht aus oder waren sich nicht ganz sicher, ob sie das Richtige verstanden haben und mir weiterhelfen können.

Meiner Erfahrungg nach schicken Japaner andere Gäste nicht in eine x-beliebige Richtung, nur um höflich irgendwie weiterzuhelfen. Die Auskunft hat manchmal lange gedauert oder man hat mich nicht verstanden, aber angekommen bin ich am Ende immer am richtigen Ort. Zurück zu den Kimonos. Ich war unglaublich enttäuscht, konnte mich aber noch dunkel daran erinnern, aus dem Busfenster an einer großen Straßenkreuzung einen kleinen Flohmarkt gesehen zu haben, der nicht all zu weit entfernt war. Da ich nichts zu verlieren hatte, ging ich in die Richtung und sah gleich am dritten oder vierten Stand die Stapel mit den heiß begehrten Kimonos! Der Flohmarkt war in keinem Lonely Planet verzeichnet und wurde nur von Japanern besucht, was das ganze noch interessanter machte (ich bin in Köln passionierte Flohmarktgängerin und schleppe fast immer viel zu viel nach Hause).

Die ältere Verkäuferin des Kimono-Standes bemerkte sofort mein Interesse und kam freundlich auf mich zu. Ich versuchte mit Handzeichen, Lächeln und zwei Brocken Japanisch zu verstehen zu geben, was ich suche und welche Stoffe mir aus dem Berg an Kimonos zusagen würden. Sie war sofort in ihrem Element und steckte mit ihrer Hilfsbereitschaft die ganze Umgebung an. Innerhalb von Sekunden fand ich mich in einem Pulk Japanern und Japanerinnen wieder, die mir Kimonos überwarfen, die passenden Obi (Gürtel) dazu durchdiskutierten, die Größe schätzten und mir zusätzlich noch Schals umbanden. Ich verstand nichts und konnte nur anhand von Lächeln & Nicken der Menge vor mir (und es waren innerhalb der wenigen Minuten bestimmt 15 Personen) interpretieren, ob das Outfit in japanischen Augen gut aussah und saß.

Ich fühlte mich wie „Japan’s next Kimono-Star“ und hätte nie so viel Enthusiasmus erwartet. Die Frau rief noch ihren Sohn und eine Freundin herbei, die angeblich besser Englisch sprachen, was zwar zutraf, wenn man die Steigerung der gesprochenen Worte von 3 auf 5 „besser“ nennen möchte. Das tat der Aktion aber überhaupt keinen Abbruch, da wir mit den 5 Worten Englisch, meinen zwei japanischen Worten, Gestik und Lächeln prima zurechtkamen. Auf die Frage, wo ich her käme, bekam ich bedingungslos positive Ausrufe, breites Lächeln und Feedback „Deutsch, ahhh Deutschland“, denn die Übersetzung von „Germany“ in „Deutschland“ bekam während unserer ganzen Reise fast jeder Japaner hin.

Am Ende kaufte ich zwei Kimonos und Obis zum Preis von insgesamt 25 €uro, worüber sich die Japaner mindestens genauso freuten wie ich. Ein perfekter Shoppingtag! Zum Abschluss überreichte mir meine 15-köpfige Jury noch einen quietschorangenen Schal, mit beiden Händen und von tiefen Verbeugungen und endlosen „Bye, bye“-Rufen begleitet. Mein Freund war in der gleichen Zeit allein im Manga-Museum und ärgerte sich sehr, als er die Geschichte meines Nachmittags hörte.

Bei meiner nächsten lustigen Begegnung mit einer Gruppe Japanern war mein Freund leider ebenfalls nicht dabei. Sie fand am 7. Oktober in einem Onsen statt, also an meinem Geburtstag. Wir fuhren mit dem Zug von Kyoto nach Kurama, um das erste Mal ein Onsen zu besuchen. Den Tipp hatten wir von der Besitzerin des Peace House Sakura bekommen. Mit dem Kulturführer „Die Axt im Chrysanthemenwald“ bewaffnet wagten wir uns an die hohe Kunst, die Japaner durch unser Verhalten nicht in die Flucht zu schlagen. In einem Onsen gibt es gefühlte 1.000 Regeln und nach der Lektüre des Buches und zusätzlicher Internetquellen waren wir eher ratlos als entspannt. Hinzu kam, dass wir uns nicht gemeinsam durchschlagen konnten, denn es gab getrennte Männer- und Frauenbereiche.

Angekommen musste man zunächst seine gewünschten Tickets in einem Automaten ziehen (Eintritt, Handtücher, etc..). Ein älterer Herr stand in einer kleinen Hütte direkt neben dem Automaten, um die Tickets direkt in Empfang zu nehmen. Wir traten ein und ich begann mit der „Zeremonie“: Schuhe aus, Schuhe einschließen, die bereitstehenden Schläppchen anziehen, in den Umkleideraum eintreten. Dort geht es zunächst wie in einer Sauna oder im Schwimmbad weiter und danach geht man nackt und mit einem kleinen Waschlappen (den hatten wir uns vorher in einem Supermarkt gekauft) in den Vor-Waschraum. In einem Onsen duscht und wäscht man sich, BEVOR man in das heiße Becken steigt.

Im Vor-Waschraum wird es heikel, denn laut Buch und diverser Quellen, wird man als Westler anscheinend eher als schmutzig bzw. nachlässig was die Körperhygiene betrifft, angesehen. In dem Waschraum sind die Wasserkräne maximal auf Kniehöhe, davor stehen kleine Holzschemel und Holzbottiche sowie diverse Duschgels und Shampoo. Um niemanden zu stören, setzt man sich auf einen der Schemel und fängt an, sich mit Duschgel und Waschlappen abzuschrubben. Überall. Und zwar wirklich überall. Stundenlang. Dabei kann man immer wieder den Holzbottich füllen, um sich mit dem Wasser abzuspülen (natürlich ohne großes Geplantsche und Lärm). Hat man sich einmal ordentlich gewaschen, fängt man von vorne an, damit alle anwesenden Japaner es bemerken. Mein Alptraum war es, das heiße Becken zu besteigen und alle Japaner zu sehen, die fluchtartig das Weite suchen. Beim Waschen sollte man die Haare außen vor lassen (am besten hochstecken!), denn sonst würden sie nachher das saubere, heiße Wasser volltropfen (oder so ähnlich…).

Ich wusch so lange, dass eine Japanerin mit ihrem Kind, die nach mir kam, mit ihrem Waschgang durch war und Richtung Außenbecken verschwand. Ich folgte ihr einige Minuten später und glitt ins dampfende Becken. Vorsichtiges Umgucken verriet mir, dass offenbar alle Frauen entspannt weiter badeten. Ab da konnte ich auch entspannen und genoss den wunderbaren Ausblick in die Natur bei absoluter Ruhe. Dabei kann man den Waschlappen entweder auf den Beckenrand legen oder man legt ihn sich kühlend auf die Stirn, man tunkt ihn nie ins Becken!

Kurze Zeit später folgte das „böse“ Erwachen: Eine Gruppe junger Japanerinnen kam an und warf sich mehr schlecht als recht einige Eimer Wasser im Stehen über und sprangen ins Becken. Laute Unterhaltungen folgten – aber niemand verließ das Becken! Ich frage mich, ob die übrigen Gäste bei mir auch so reagiert hätten… aber das werde ich wohl nie erfahren.

Nachdem ich ordentlich durchgeheizt und aufgeweicht war, verließ ich das Becken, um mich nochmal zu waschen, diesmal mit Haaren und allem drum und dran. Beim Umziehen wurde die Umkleide plötzlich voll, denn auch die jungen Japanerinnen hatten offenbar schon genug vom Onsen. Beim Anziehen und Föhnen kam ich mit einer von ihnen ins Gespräch, die mich neugierig ausquetschte, wo ich herkomme und wohin ich noch reisen würde. Sie kam aus Osaka und war mit Freundinnen zu Besuch in Kyoto. Als wir gegenseitig unser Alter rieten, lag ich genau wie sie total daneben. Auf meinen Hinweis hin, dass ich genau an jenem Tag 32 geworden bin, stimmten sie und ihre Freundinnen spontan und halbnackt ein Geburtstagsständchen für mich an. Von wegen schüchtern und zurückhaltend! Auch dieses Mal war mein Freund neidisch, dass er mal wieder nicht Zeuge davon geworden ist.

Das kulinarische Kyoto

In Kyoto stürzten wir uns auf all die verschiedenen Restaurants und das unterschiedliche Essen, dass es dort gab. In Tokyo hatten wir uns noch vorsichtig umgeschaut und eher bekanntes wie Sushi und Ramen gegessen, hier begannen wir, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Nachdem wir in Tokyo schon einmal Unagi (in Sojasauce eingelegter, gegrillter Aal) gegessen hatten, wollten wir hier in ein richtiges Unagi-Restaurant, von denen es einige gute dort geben sollte.  Das Essen kostete etwas mehr, als wir bisher immer ausgegeben hatten, aber es war es absolut wert. Außerdem gingen wir hier zum ersten Mal in ein Kaiten-Sushi und stapelten sorgfältig die Tellerchen neben uns auf. In Tokyo waren wir in Mini-Sushiläden in Shibuya, in denen man einfach an einer Theke stand und die gerollten Sushi direkt über die Theke  auf sein Platzset gelegt bekam. Dort gab es eher traditionelle Zubereitungen, in Kyoto liefen auch Kasseler-Zwiebel-Nigiri über das Band…Das esse ich lieber in Deutschland mit Kartoffelpüree.


Sehr praktisch in Japan ist, dass man beim Essen fast nie Geld für Getränke ausgeben muss, wenn man nicht möchte. Wasser und/oder grünen Tee bekommt man fast immer gratis dazu. An die Essenszeiten mussten wir uns lange gewöhnen, denn ich bin generell ein Spät-Esser, sowohl mittags als auch abends. Leider kann man spätestens ab 14 Uhr und abends ab 21 Uhr echt Pech haben und auf viele geschlossene Küchen stoßen.

Was bleibt an japanischen Zutaten im Gedächtnis haften? Ich glaube, ich habe noch nie so viele Eier (in allen erdenklichen Zubereitungsarten), Frühlingszwiebeln und Speck (!) gegessen. Also genau das, was ich so nicht wirklich. Auf der anderen Seite musste ich bis nach Japan fahren, um das erste Mal Wachteleier zu essen… Was ich nicht gegessen habe? Natto (vergorene Bohnen) und Umeboshi (sauer eingelegte, kleine Pflaumen). Shame on me, ich weiß. Dafür habe ich genug Gründe noch einmal nach Japan zu fahren. Wenn Du noch mehr über das Thema Essen & Trinken in Japan erfahren möchtest, kannst du dich hier weiter aufschlauen.

Wer japanische Spezialitäten live sehen und vielleicht auch kaufen möchte, ist auf dem Nishiki Markt in Kyoto bestens aufgehoben: Es gibt Fisch und alles andere Essbare aus dem Meer, Unmengen eingelegtes Gemüse, Backwaren, Süßigkeiten und vieles mehr. Ich persönlich fand den Markt interessant mehr aber auch nicht. Einmal drüber schlendern, um ein paar Fotos zu schießen, reichte mir vollkommen.

Wer die Tradition der hübsch gestalteten Bento Boxen mit nach Deutschland bringen möchte, ist in Kyoto in der Filiale von Bento & Co super aufgehoben. Ich liebe meine Tierform-Eierquetscher, die Stäbchen mit Transportbox (sehen aus wie Zahnbürsten-Reiseboxen) und die doppelstöckige Bento Box! Mein Koffer war nach dem Aufenthalt in Kyoto auf jeden Fall schon sehr gut gefüllt und es sollte noch einiges an Souvenirs dazukommen…

Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2 der Japan-Rundreise, die sich mit der Reiseplanung und Tokyo beschäftigen.

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